09.03.2019 | D1-Junioren: TSG Neustrelitz - GSC 3:0 (2:0) Drucken

Auch keine Punkte in Neustrelitz
Samstag, 07.30 Uhr. Regen, Wind... Das Wetter sorgte für eine gedämpfte Stimmung am Morgen. Nach 90 Minuten Fahrt erreichte die D1 Neustrelitz, den zweiten Spielort in der Rückrunde. Verstärkt wurde der Kader durch Luka Fritz (D2) und Moritz Schenkluhn (C1). Die Stimmung der Jungs war bis dato ganz gut, man war gewillt, eine bessere Leistung gegenüber der Vorwoche zu zeigen.

Pünktlich 10.00 Uhr pfiff der Schiedsrichter die Partie an. Der erste Angriff der TSG Neustrelitz über die rechte Seite erwischte die Kicker des GSC wie eine kalte Dusche. So stand es 1:0 bereits innerhalb der ersten Minute. Wieder mussten wir dem Rückstand hinterherlaufen. Trotz dessen war die darauf folgende Viertelstunde ausgeglichen. Beide Teams neutralisierten sich in der Spielfeldmitte. Regen, böiger Wind, kurzer Sonnenschein. Es blieb ungemütlich.

Der GSC war in der Vorwärtsbewegung, der Ball sollte aus der Abwehr in die Gegnerhälfte gebracht werden. Hierbei kam es jedoch zu einem folgenschweren Ballverlust, den die Kicker der TSG zum 2:0 ausnutzten. Von nun an ließen die Güstrower Spieler die Köpfe hängen. Verunsicherung und auch Frust machten sich breit. Neustrelitz kam vor der Pause noch zwei drei Mal gefährlich vor das GSC Tor, konnte jedoch keinen weiteren Treffer erzielen.

Nach der Pause gleiches Bild wie in der Vorwoche. Der GSC war bemüht dem Spiel einen anderen Stempel aufzudrücken. Mit mehreren Aktionen kamen wir immer wieder in die Nähe des TSG-Tores. Alles in allem fehlte es hier aber an zwingenden, gefährlichen Torchancen. Durch frei werdende Räume blieben auch die TSG-Kicker stets gefährlich. Nach zwei aufeinander folgenden Eckbällen fehlte in der Güstrower Mannschaft erneut die Zuordnung. So stand es 3:0 nach 45 Minuten. Das Spiel war gelaufen. Fast mit dem Schlusspfiff ergab sich die beste GSC Chance, als ein Schuss von der Strafraumgrenze das Lattenkreuz traf.

„Dem Gegner darf man nicht nachlaufen, man muss ihm entgegenkommen“. Trotz dessen die Motivation am Boden ist: Ziel muss es sein, wieder selbst gut ins Spiel zu kommen. Impulse setzen, den Gegner vor das eigene Tor zwingen. Wir können eigene Tore nur erzielen, wenn wir den Gegenspielern nicht das Spiel überlassen.

Der GSC spielte mit: Frederik Köpp, Lukas Hoffmann, Georg Strauß, Luka Fritz, Erik Mokosch, Franz Wenck, Til Bresemann, Sean Colin Rybacki, Moritz Schenkluhn, Finn Luca Schulz, Phil Teichert, Eric Lingies