Güstrower SC 09 – FUSSBALL


16.03.2019 | B1-Junioren: GSC - SG 03 Ludwigslust/Grabow 5:2 (1:0) PDF Drucken E-Mail

Ein Gegner, der dem GSC liegt
Nachdem das Hinspiel zu einer deutlichen Angelegenheit für den GSC wurde, der Gegner in der Tabelle aber zwischenzeitlich fünf Punkte mehr auf dem Konto hat, sollte auf heimischen Geläuf auf jeden Fall wieder auf Sieg gespielt werden.  Natürlich wollte man an die geschlossenen Mannschaftsleistungen der Vorwochen anknüpfen und weitere Punkte zwischen sich und den Abstiegsrängen legen. Man traf in Güstrow auf einen sehr fairen Gegner, der letztendlich die Überlegenheit der der Heimmannschaft neidlos anerkannte.
Dabei sah es anfänglich gar nicht so eindeutig aus. Leicht feldüberlegen, bleiben die klaren Torchancen anfänglich noch Mangelware. Das sollte sich so nach und nach ändern, nur wurden die Einschussmöglichkeiten nicht genutzt und es bedurfte letztlich einer Standartsituation, um die verdiente Führung zu erzwingen. Nils Deffge, einer von den langen Kerls, hatte sich bei eigener Ecke in den gegnerischen Strafraum gesellt und als Leuchtturm in der Brandung fungiert, als er mit dem Kopf einnicken konnte. Mit der Führung im Rücken wurde das Spiel des GSC gefälliger und sicherer, man hatte sich endlich einmal frühzeitig belohnt.

Die Entscheidung wurde unmittelbar nach der Pause erzwungen, als man von innerhalb von nur zwei Minuten gleich zwei Treffer erzielen konnte. Vom Anstoß weg ging es dabei ganz schnell, Vincent Warnick hatte für Hakim Noori aufgelegt, der das 2:0 erzielen konnte. Der Gegner hatte sich kaum erholt, als es wieder zu schnell wurde. Maximilian Malchow hatte sich auf der der rechten Seite einen Ball erlaufen, den Gegner stehen lassen und mustergültig nach innen gespielt, wo Vincent Warnick dieses Mal als Torschütze fungierte. Beide Spielzüge waren dabei fast bilderbuchreif blitzschnell gespielt worden, die Chancen eiskalt genutzt. Es dauerte nur zwei weitere Minuten, als Hakim Noori erneut zuschlagen konnte. Es hatte sich einen eigentlich zu steil gespielten Ball doch noch erlaufen und diesen am heraus eilenden Torwart vorbeilegen können. Mit gutem Auge und einer gewissen Ruhe überlupfte er dann auch noch einen zu Torlinie eilenden Verteidiger zu seinem zweiten Treffer. Damit war natürlich fast alles klar, der Gegner zeigte Wirkung, der GSC war fest am Drücker. Mit einer klasse Einzelleistung, einem Dribbling was Gegner und Mannschaftskameraden zugleich in Erstaunen versetzte, gelang Maximilian Malchow,  sogar seine technischen Fertigkeiten aufblitzen zu lassen. Max hatte sich in den Strafraum gedribbelt, gleich zwei Gegenspieler aussteigen lassen  und aus spitzem Winkel vollendet. Es war ein Tor zum Zunge schnalzen.
Wenn man überhaupt etwas bemängeln kann, jetzt nicht weiter gemacht zu haben. Der Gegner war angeknockt, der GSC die klar bessere Mannschaft und hätte locker weitere Toren machen können, ja machen müssen. Leider schaltete man einen Gang zurück, wurde etwas nachlässiger  und nicht mehr fokussiert genug. So gestattete man dem Gegner, noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben, wo vielleicht ein Ehrentreffer genügt hätte.

Der GSC: Moritz Beseler, Nils Deffge, Tristian Otte, Henning Krüger, Leon Toni, Maximilan Malchow, Hakim Noori (Paul Bukowski) , Tim Ole Waßmann (Shabir Jamshedi), Nik Schuller, Mitja Thormann,  Vincent Warnick (Marvin Nehls)

Ingolf Schwartz