Güstrower SC 09 – FUSSBALL


24.11.2018 | C1-Junioren: GSC - TSV 1860 Stralsund 2:1 (0:0) PDF Drucken E-Mail
Kleine Pokalüberraschung perfekt
Ein reines Verbandsligaduell wurde dem GSC in der zweiten Runde des Landespokals zugelost. Der GSC war durch die Niederlage im ersten Ligaspiel der Saison vor dem TSV gewarnt. Mit den guten Leistungen in den zurückliegenden Begegnungen wollte man dem TSV auf Augenhöhe bespielen. Es entwickelte sich eine gut anzusehende Begegnung. Beide Teams standen defensiv gut und suchten ihre Möglichkeiten in der gegnerischen Hälfte. Mit leichten optischen Vorteilen in der Offensivarbeit kam der GSC in der ersten Hälfte gleich zu drei sehr guten Tormöglichkeiten und hätte in Führung gehen müssen. Leider sind diese Möglichkeiten zu unkonzentriert bzw. hektisch abgeschlossen worden. Nach dem Seitenwechsel kam der Gast aus Stralsund besser aus der Kabine. Der GSC mühte sich, ohne Gegentreffer in der Anfangsphase zu bleiben. Nach dieser gestaltete sich die Begegnung wieder offener. Beide Teams drängten auf den Führungstreffer. In der 44. Spielminute klärte der GSC ungenügend den Ball und der TSV nutzte die sich bietende Gelegenheit eiskalt. Nicht aufgebend kurbelte der GSC seine Bemühungen wieder an. Nur zwei Minuten später traute sich Robin Vetter endlich mal zu einem Fernschuss. Der gut geschossene Ball landete unhaltbar im Stralsunder Gehäuse. Mit diesem Treffer im Rücken legte der GSC weitere Kräfte frei und drängte nun seinerseits wieder auf den Führungstreffer. Ein von rechts hereingebrachter Freistoß versuchte Tom Hertel direkt ins Gästetor zu schießen. Dabei traf er den Ball nicht richtig, schoss aber einen Gästespieler so an, dass dieser den Ball unhaltbar in Tor lenkte. In den letzten Spielminuten ging es munter zwischen den Toren hin und her. Der GSC rettete den Sieg über die Zeit und belohnte sich endlich für die letzten guten Auftritte.
Auf Grund einer Erkrankung des etatmäßigen GSC-Keeper Aaron Bohn half in diesem Spiel unser C2-Keeper Tim Reichelt aus. Mit seiner souveränen ruhigen Spielweise hatte er großen Anteil an diesem Pokalsieg.

Kader: Tim Reichelt, Moritz Gerotzky, Johann Gerstenberger, Julius Totzek, Tjalf Schmidt, Karl-Ove Dauber, Richard Rädke, Franz Hagemoser,  Jonas Bunte, Tom Hertel, Robin Vetter - Moritz Schenkluhn, Friedrich Rädke, Tristin Mischke
Ron-Olaf Rebien