Güstrower SC 09 – FUSSBALL


11.11.2018 | B1-Junioren: SV Barth - GSC 5:0 (3:0) PDF Drucken E-Mail

Auswärtsreise in Sachen Aufbauhilfe Barth
Zu einem völligen Desaster geriet die jüngste Auswärtstour nach Barth, man leistete dem bisherigen Tabellenvorletzten wertvolle Aufbauhilfe, der ganz nebenbei bei bisher nur 10 erzielten Treffern gleich etwas für die Tordifferenz tun konnte. Es sollte die leider schwächste Saisonleistung werden. Vermutlich hatten einige Kicker des GSC den Hinweis, sich die Kräfte auf dem tiefen Rasen einzuteilen, zu wörtlich genommen und ließen vor allem in der ersten Halbzeit  jegliche Laufbereitschaft und den dazugehörigen Einsatzwillen vermissen, von einem Zweikampf-Verhalten konnte man gleich gar nicht reden. Das dies nun mal zum Fußball dazugehört, technische Kabinettstückchen waren auf dem nassen und holprigem Geläuf eh nicht zu erwarten, sollte man schmerzlich zu spüren bekommen. Vor allem aus dem Mittelfeld kamen zu wenige Akzente, um die gegnerische Abwehr auch einmal vor Probleme stellen zu können. Die Bälle konnten vorn nicht festgemacht werden, die Stürmer hingen ziemlich in der Luft, erzielten zudem wenig Durchschlagskraft. Einziger Lichtblick auf der linken Seite Nik Schuller, der sich zur Wehr setzte  und in einigen 1:1 Situationen das bessere Ende für sich verbuchen konnte. Ungewohnte Stellungsschwächen musste man dabei auch der Abwehrarbeit attestieren, so ließ man vor dem ersten Gegentreffer den Ball durchrutschen, der zuvor unbedrängt gespielt werden konnte. Beim 2:0 schafften es gleich drei Spieler nicht, dass der Ball geklärt werden konnte und stattdessen doch den blank stehenden Stürmer fand. Der dritte Gegentreffer war dann nur noch Makulatur, Moritz Beseler im Tor verhinderte zum Glück noch schlimmeres.

Nur etwas versöhnlicher sollte die zweite Halbzeit stimmen, nimmt man es mit Galgenhumor, waren doch nur noch zwei Gegentreffer zu schlucken.
Der GSC begann endlich Fußball zu spielen und siehe da, man fand doch noch statt. Es ist müßig zu fragen, was passierte wäre, wenn der wuchtige Freistoß von Vincent Warnick statt an den Pfosten ins Tor gegangen wäre. Auch gab es so etwas wie Torgefahr, die Bälle wurden leider sämtlich vom gegnerischen Torwart in klasse Manier pariert. Man hätte vermutlich bis zum Abend weiter spielen können, der Ball wäre nicht reingegangen. Wie man es besser macht und völlig kaltschnäuzig vollendet, zeigte auf der anderen Seite Barth und führte dem Gast eine recht schmerzliche Auswärtsniederlage zu, die auch in dieser Höhe völlig verdient war.

Der GSC: Moritz Beseler, Florian Warnick, Tristan Otte (Maximilian Schenkluhn), Nils Deffge (Lukas Schulz), Henning Krüger, Leon Toni, Shabir Jamshedi (Paul Bukowski), Tim Ole Waßmann, Nik Schuller, Marvin Nehls(Maximilian Malchow), Vincent Warnick

Ingolf Schwartz