Güstrower SC 09 – FUSSBALL


03.11.2018 | B1-Junioren: GSC - Schweriner SC 5:0 (3:0) PDF Drucken E-Mail

Verdienter Heimerfolg

Auch in dieser Höhe war es ein mehr als verdienter Heimerfolg in der Verbandsliga für den gastgebenden GSC, der bei besserer Chancenverwertung durchaus hätte noch höher ausfallen können. Es wurde letztendlich eine recht einseitige Partie, wenn der GSC doch eine Weile brauchte, um in die Partie zu kommen. Zwar nahm man das Heft des Handelns von Anfang an in die Hand, konnte dies aber auf dem Platz noch nicht in etwas Zählbares umsetzen.
Die hochverdiente Führung war dann aber schon sehenswert. Einen von Tim-Ole Waßmann in die Tiefe gespielten Pass, konnte Vincent Warnick erlaufen und als Flanke nach innen bringen, wo Mitja Thormann mit einem platzierten Kopfball vollenden konnte. Damit war der Knoten gelöst und der GSC wollte schnell ein weiteres Tor erzielen, um das Spiel auch vom Ergebnis her, in den Griff zu bekommen. Noch vor der Pause sollte dieser Zustand auch eintreten, Vincent Warnick schaffte zwei weitere Treffer seinem Konto gutzuschreiben. Zuerst konnte er einen eigentlich zu steil gespielten Pass in die Tiefe in einem Sprint doch noch erlaufen, am Torwart vorbeigehen und ins leere Tor einschieben. Bei seinem zweiten Treffer stand der Gästetorwart etwas neben den Schuhen, einen langen Ball brachte er nicht unter Kontrolle, Vincent mit einem Kopf stattdessen aber im Tor unter.

Damit war das Spiel eigentlich gelaufen und der GSC der gefühlt sichere Sieger. Die Überlegenheit sollte sich dabei in der zweiten Hälfte noch eindeutiger gestalten, nur übertraf man sich jetzt am Auslassen der klarsten Chancen, in zwei Fällen standen Latte oder Pfosten im Weg. Allein Mitja Thormann hätte sich dabei vermutlich fast an die Spitze der Torschützenliste bringen können. So blieb es bei nur noch einem Treffer von ihm, als er einen Foulelfmeter sicher verwandeln konnte. Vorher war Vincent nochmals zur Stelle, als sein erster Ball noch durch den Torwart abgewehrt werden konnte, dieser beim Nachschuss aber chancenlos sein sollte. 
Spielerisch ging nunmehr der Faden etwas verloren, man schwelgte eher im Bolzplatzfeeling, anstatt jetzt seine technische und läuferische Überlegenheit auch auf dem Platz aufblitzen zu lassen.

Der GSC: Paul-Martin Schulz, Florian Warnick, Tristan Otte, Nils Deffge, Henning Krüger (Maximilian Malchow), Leon Toni (Shabir Jamshedi), Tim Ole Waßmann, Nik Schuller, Marvin Nehls (Maximilian Schenkluhn), Vincent Warnick, Mitja Thormann

Ingolf Schwartz