Güstrower SC 09 – FUSSBALL


13.05.2018 | D1-Junioren: GSC - Greifswalder FC 3:3 (0:2) PDF Drucken E-Mail
Endspurt mit Punkteteilung belohnt
Bei der engen Punktekonstellation in der Platzierungsrunde wollte der GSC endlich einen Heimsieg landen. Entsprechend engagiert gingen die Spieler in die Begegnung und erspielten sich gleich in der Anfangsphase drei hundertprozentige Torchancen. Den Torjubel fast noch auf den Lippen klingelte es im Güstrower Gehäuse. Die GSC-Abwehr ließ sich mit einem langen Ball überspielen und der Greifswalder Angreifer konnte sich die Torecke aussuchen. Bis dahin hatte das Greifswalder Team keinen Angriff zeigen können. Wenig später leistet sich der GSC Keeper einen gravierenden Aussetzer und schon lag der Ball abermals im Güstrower Tor. Danach kam der GSC zögerlich ins Spiel zurück. Die Greifswalder Gäste wurden zu spät im Aufbauspiel gestört. Mit einer Rettungstat vor der Torlinie verhinderte Tjalf Schmidt (Spieler des Tages beim GSC) den dritten Gegentreffer. Wieder mit mehr Schwung und Selbstvertrauen sollte die zweite Halbzeit beginnen. Dagegen hatten die Greifswalder Mannen etwas und erhöhten gleich in der ersten Spielminute auf 3:0. Jetzt musste erst recht ein schnelles Anschlusstor her. Einige Umstellungen sollten die Angriffsbemühungen des GSC verstärken. Mit aller Leidenschaft und Kampf bäumte sich der GSC auf und erspielte sich wieder ein Chancenplus. Leider blieben wieder klarste Möglichkeiten ungenutzt. Nachdem er zuvor noch scheiterte, setzte sich Louis Dräger in der 49. Spielminute durch und schob zum Anschlusstreffer ein. Jetzt ging der GSC auf alles und an seine läuferische Grenze bei sommerlichen Temperaturen. In der 51. Spielminute ging Johann Gerstenberger durch die Greifswalder Reihen und verkürzte auf 2:3. Es entwickelte sich eine für die Zuschauer spannende Endphase. Der GSC blieb in der Abwehr stabil und konnte die Greifswalder Angriffsbemühungen rechtzeitig unterbinden. Der GSC drang auf den Ausgleichstreffer. In der letzten Spielminute wurde Karl-Ove Dauber angespielt, setzte sich im Zweikampf durch und schob zum verdienten Ausgleichstreffer ein.
Auch wenn zwischenzeitlich kaum einer mehr an dieses verdiente Unentschieden geglaubt hatte, muss man auf Grund der vielen klaren Tormöglichkeiten über die gesamte Spielzeit sagen, dass der GSC wieder einmal Punkte liegen gelassen hat.

Kader:
Robin Vetter, Richard Rädke, Johann Gerstenberger (1), Tjalf, Schmidt, Moritz Gerotzky, Louis Galle, Karl-Ove Dauber (1), Julius Totzek, Tristan Mischke – Louis Dräger (1), Nils Heinz, Anton Winter, Friedrich Rädke