Güstrower SC 09 – FUSSBALL


29.04.2018 | D1-Junioren: GSC - FC Meckl. Schwerin II 3:3 (1:2) PDF Drucken E-Mail

Punktgewinn kurz vor dem Abpfiff
Mit der zweiten Vertretung des FC Meckl. Schwerin kam eine spielstarke und technisch gut ausgebildete Mannschaft zum GSC.

Schon in der Anfangsphase spielte der Gast seine spielerischen Vorteile aus, ohne daraus Kapital zu gewinnen. Der GSC wollte die Aktionen der Schweriner früh unterbinden. So entwickelte sich ein umkämpftes Verbandsligaspiel. Mit zunehmender Spieldauer agierte der GSC druckvoller in den Angriffsbemühungen und kam zu guten Möglichkeiten. Nachdem Tristan Mischke in der 13. Spielminute im Gästestrafraum zu Fall kam, ließ der Pfiff nicht auf sich warten. Leider vergab der GSC diese Führungsmöglichkeit und der Gast schaltete sofort um und netzte dafür den Ball im GSC-Tor ein. Der GSC bemühte sich, den spielerischen Faden nicht zu verlieren. Nur drei Minuten später klingelte es erneut im GSC-Gehäuse. Ein langer Ball wurde unterschätzt und der Schweriner Stürmer konnte sich die Ecke zum Einnetzen aussuchen. Zum Glück bäumte sich der GSC auf und drang auf den Anschlusstreffer. In der 21. Spielminute setzte sich Marc Arndt auf der rechten Seite gut durch und schob den Ball in die kurze Ecke gekonnt ein. Mit diesem schnellen Anschlusstor im Rücken drängte der GSC auf den Ausgleichstreffer und musste dabei höllisch auf die schnellen Gegenangriffe der Schweriner aufpassen. Nur zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff fiel der schnelle Ausgleichstreffer. Ein gutes Abspiel auf Karl Dauber und er schob den Ball am Schweriner Keeper vorbei ins Tor. Leider brachte nur drei Minuten später ein kapitaler Fehler bei einem direkt ausgeführten Freistoß den GSC wieder unnötig ins Hintertreffen. Der GSC mobilisierte alles, um am Ende ohne Punkte das Spiel zu beenden. Beide Teams gingen wieder ein hohes Tempo ein und lieferten sich packende Spielszenen. In der 60. Spielminute versuchte Julius Totzek den Ball von der Mittellinie in den Strafraum zu bringen. Der Ball kam auf das Schweriner Tor und mit bedauernswerter Unterstützung des Keepers lag der Ball unerwartet zum Ausgleichstreffer im Netz. In der verbleibenden Nachspielzeit versuchten beide Teams, den Siegtreffer zu erzielen. Letztendlich blieb es bei einer gerechten Punkteteilung.

Kader: Robin Vetter, Richard Rädke, Johann Gerstenberger, Tjalf, Schmidt, Moritz Gerotzky, Tristan Mischke, Louis Galle,  Marc Arndt (1), Karl-Ove Dauber (1) – Louis Dräger, Nils Heinz, Julius Totzek (1)

Ron-Olaf Rebien