Güstrower SC 09 – FUSSBALL


06.04.2018 | 1. Männer: GSC - FSV Malchin 3:2 (1:1) PDF Drucken E-Mail

Mit Duselsieg ins Spitzenspiel
In allerletzter Minute hat Fußball-Verbandsligist Güstrower SC am 21. Spieltag den FSV Malchin mit 3:2 geschlagen und geht damit als Tabellenführer in das Spitzenspiel am kommenden Freitag beim Greifswalder FC, der gleichzeitig beim MSV Pampow mit 1:2 unterlag. „Hinten raus haben wir sicherlich glücklich gewonnen, aber es spricht für die Mannschaft, dass sie bis zum Schluss an sich glaubt“, war GSC-Trainer Sven Lange nach dem Spiel glücklich, dass es doch noch zum Dreier gereicht hat.

Seine Mannschaft begann gut, ließ Ball und Gegner laufen. Doch gefährlich vor das Malchiner Tor kam sie nicht. „Wir haben immer wieder – speziell über die rechte Seite – es nicht hinbekommen, die Bälle ins Zentrum reinzukriegen, damit wir sie verwerten können. Deswegen sind wir auch ein bisschen planlos gewesen“, erklärt Lange. Trotzdem hat der GSC so viel individuelle Qualität, dass er immer für einen Treffer gut ist. Torjäger Sava-André Mihajlovic ließ den Knoten in Minute 27 platzen. „Wir kriegen aber keine Ruhe in unser Spiel. Der Ausgleich hatte sich angedeutet“, ahnte Lange Böses. Zehn Minuten später glich Malchin nämlich durch Philipp Meier zum 1:1-Pausenstand aus. „Malchin war grundsätzlich gut organisiert, hat gut verschoben und war aggressiv am Gegner. Darüber war ich überrascht“, sagt Sven Lange.

Doch wenn eine Mannschaft damit umgehen kann, dann ist es der Güstrower SC. Er rannte in Hälfte zwei unermüdlich an und belohnte sich mit der erneuten Führung. Sava-André Mihajlovic stellte auf 2:1 (67.). Doch wieder dauerte es nur knapp zehn Minuten, dann war der Vorsprung dahin. In einer etwas unübersichtlichen Situation bekamen die Malchiner einen Foulelfmeter zugesprochen, den Hannes Jähnke verwandelte (76.). Die Gäste waren mit dem Punkt hochzufrieden, verteidigten danach das Ergebnis. Dem GSC wiederum rannte die Zeit davon. Es war dann auch schon die letzte Minute angebrochen, als Kapitän Björn Plate einen Freistoß vor das Malchiner Tor schoss und Eddy Bormann den Ball schließlich über die Torlinie beförderte. Der Jubel beim GSC war enorm groß, die drei Punkte sind enorm wichtig.

„Es war keine berauschende Leistung, vielleicht war das Greifswald-Spiel schon in den Köpfen. Wir müssen uns absolut steigern, um da bestehen zu können, aber letztendlich zählen nur die drei Punkte, die haben wir eingefahren“, sagt Sven Lange. Robert Grabowski Güstrower SC: Eike Döscher – Marvin Bartelt, Lars Rother, Eddy Bormann, Lukas Möller, Enrico Karg (46. Ole Schuller), Nico Hinrichs, Rico Keil (53. Florian Reimer), Sava-André Mihajlovic, Björn Plate, Björn Boy (76. Max Buchholz)

Robert Grabowski