Güstrower SC 09 – FUSSBALL


25.02.2018 | C1-Junioren: GSC - FC Pommern Stralsund 0:4 (0:0) PDF Drucken E-Mail

In der zweiten Halbzeit etwas den Durchblick verloren
Leider musste der Güstrower SC im Achtelfinale des Landespokals die Segel streichen, wenngleich die Niederlage dann doch etwas zu hoch ausgefallen ist.

Letztendlich spielte man gegen den Tabellenersten der Verbandsliga, dem eindeutigen Favoriten des Pokalspiels, der aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen viel Zeit brauchte, in das Spiel zu finden. Nachdem die vielen fleißigen Helfer es in einer mehrstündigen Schneeräumaktion die Linien endlich freigekratzt und schneefrei gehalten hatten, der Schiedsrichter es mit einer Stunde Verspätung es dann auch ins Jahnstadion geschafft hatte, konnte es endlich losgehen. Zum Glück gab er das Spiel frei und konnte auf dem schneebedeckten Kunstrasen endlich beginnen. Die Begegnung, garniert mit zahlreichen Rutsch- und Slapstickeinlagen,  spielte dabei eher dem Gastgeber in die Karten, der bevorzugt in der ersten Halbzeit auch eindeutig das Heft des Handelns in der Hand hatte. Man nahm den Kampf an und spielte das einzig probate Mittel an dem Tag, sich kaum auf Zweikämpfe einzulassen und die Bälle immer schnell nach vorn zu spielen. Dabei wurde das Mittelfeld schnell überbrückt und die Bälle hoch in den gegnerischen Strafraum geschlagen. Leider konnte man daraus kein Kapital schlagen und ging mit einem torlosen Unentschieden in die Halbzeit. Entgegen der sonstigen Gewohnheit begab man sich auf den langen Weg in die wärmende Kabine, in welcher sich einige Akteure zu Beginn der zweiten Halbzeit offenbar noch wähnten, als der Schiedsrichter bereits angepfiffen hatte. Den Stralsundern gelangen in knapp einer Minute leider zwei ganz schnelle Tore. Man hatte einfach nicht verhindern können, dass diese nunmehr auch lange Bälle in den GSC Strafraum schlagen konnten. Man war einfach einen Schritt zu spät und als der GSC Torwart auch noch etwas unglücklich aussah, lag man mit zwei Toren hinten. Leider ging erst ein Ruck durch die Mannschaft als es schon fast zu spät war. Der Kampfgeist sollte erst erwachen, als es den dritten Gegentreffer gegeben hatte und man einsah, Fußball zu kämpfen und an dem Tag weniger zu spielen. Man kam jetzt auch zu einigen vielversprechenden Chancen, die leider nicht in Tore umgesetzt werden konnten.
Man kann letztendlich allen Akteuren nur ein hohes Lob zollen, bei diesen widrigen Bedingungen auch noch Fußball gespielt zu haben. Leider fiel mit einem vierten Gegentreffer die Niederlage dann doch zu hoch aus, zumal der GSC verletzungsbedingt früh in der Innenverteidigung wechseln musste und der etatmäßige Kapitän krankheitsbedingt fehlte. Zumindest in der ersten Halbzeit hatte man auf Augenhöhe agiert.

Der GSC: Bohn, Otte, Deffge (Bukowski), Meck, Schulz, Malchow, Toni, Hertel (Niemann), Irmer, Hoffmann, Schenkluhn (Stein)

Ingolf Schwartz