Güstrower SC 09 – FUSSBALL


08.12.2017 | 1. Männer: FSV Einheit Ueckermünde - GSC 0:3 (0:1) PDF Drucken E-Mail

Güstrower Notelf haut alles raus
GSC setzte sich mit letztem Aufgebot mit 3:0 beim FSV Einheit Ueckermünde durch

Mit einem 3:0-Auswärtssieg beim FSV Einheit Ueckermünde verabschiedete sich Fußball-Verbandsligist Güstrower SC aus dem Pflichtspielbetrieb 2017 und konnte den Rückstand auf Spitzenreiter Greifswalder FC (0:0 beim Rostocker FC) sogar noch auf zwei Punkte verkürzen.

Dabei waren die Voraussetzungen vor dem Spiel in Ueckermünde alles andere als rosig. „Wir sind mit dem letzten Aufgebot da hingefahren. Spieler zwei und drei auf der Bank waren der Zeugwart und ein Alt-Herren-Spieler“, sagt GSC-Trainer Sven Lange, der unter anderem auf Nico Hinrichs, Björn Plate, Ole Schuller und Sava-André Mihajlovic verzichten musste. Trotzdem machten die Güstrower ihre Sache gut. „Wir haben von Anfang an sehr konzentriert gespielt. Man hat gemerkt, dass die Jungs im letzten Spiel noch einmal alles raushauen wollten“, sagt Lange. Der GSC ließ den Gegner kommen und wartete auf die Räume. In der 16. Minute nutzte Rico Keil seine Freiheiten und brachte die Gäste in Führung. „Nach 25 Minuten sind wir dann leicht von unserer Linie abgekommen. Die Abstände zwischen den Reihen stimmten nicht mehr so, sodass Ueckermünde zu ein, zwei verheißungsvollen Chancen kam“, sagt Sven Lange.

Doch spätestens mit Beginn der zweiten Halbzeit waren die Güstrower jederzeit Herr der Lage und hatten hinten heraus sogar die Möglichkeit, drei, vier Tore mehr zu schießen. Immerhin waren noch Enrico Karg (63./Elfmeter) und Paul Fichelmann (84.) erfolgreich. „Aufgrund der Gesamtsituation sind wir mit dem Sieg, auch in der Höhe, absolut zufrieden“, sagt Sven Lange. In der 85. Minute verhalf er auch noch dem 40-jährigen Maurice Bohnet zu seinem Verbandsliga-Debüt im GSC-Dress.

Güstrower SC: Eike Döscher – Marvin Bartelt, Paul Fichelmann, Eddy Bormann, Julian Wiefel (54. Max Buchholz), Lukas Möller, Enrico Karg, Robin Naujoks, Rico Keil (85. Maurice Bohnet), Florian Reimer, Björn Boy

roki